Ein besonderer Tag im Konfirmandenunterricht

12. April 2022
Besuch in der Synagoge (Foto: S. Hinker)
Besuch in der Synagoge (Foto: S. Hinker)

Zu den Aufgaben von Pastor Kusche während der Vertretung von Frau Pastorin Wegener gehört auch der  Konfirmandenunterricht. Ein besonderes Ereignis in dieser Zeit war der Besuch bei der liberalen Jüdischen Gemeinde Göttingen am letzten Tag des Konfirmandenunterrichts Ende März. Von diesem Besuch hat uns Luisa Kettenbeil einen persönlichen Bericht geschrieben:

Ich bin Luisa. Ich möchte gerne von einem Erlebnis aus der Konfirmandenzeit erzählen. Besonders beeindruckt hat mich der Besuch in der Synagoge. Die verschiedenen Eindrücke des Judentums waren sehr interessant und ganz anders als im Christentum. Eine Frau aus der jüdischen Gemeinde hat uns viel Neues erzählt und gezeigt. Wir durften die Tora sehen und eine alte Tora sogar anfassen. Die Regeln und Gesetze im Judentum sind viel strenger und kontrollierter. Jeden Samstag findet ein Gottesdienst in der Synagoge, dem Gotteshaus, statt. Dann wird ein Stück aus der Tora gelesen und auch gebetet.

Außerdem wurde viel über die Geschichte der Synagoge erzählt, denn das Haus stand nicht immer dort. Vorher war die Synagoge eine Scheune und stand in Bodenfelde. Sie wurde dort abgebaut und dann nach Göttingen gebracht, wo sie wieder aufgebaut wurde.

Der Besuch dort hat mir Spaß gemacht, da ich mit den anderen Konfirmanden eine andere Religion kennenlernen konnte und ich das Thema spannend finde. Ich hätte mich auch auf den Besuch in der Moschee und das gemeinsame Wochenende sowie den Gottesdienst gefreut, aber da ich leider nicht persönlich dabei sein kann wünsche ich den anderen Konfirmanden viel Spaß dabei.

Vielen Dank Luisa.